“Kilimanjaro” Wasseralarm am Berg

von kilimanrudi am 5. Dezember 2011 um 7:53

Foto: Rudi Stangl
 

Sollten die Gletscher Eiskappen des Kilimanjaro in den nächsten 15 bis 20 Jahren wirklich  wie vorausgesagt komplett verschwinden,  so sieht Thompson nicht nur für den Tourismus schwarz. Auch Hunderttausende von Bewohnern der Region Kilimanjaro hätten vermutlich unter den neuen Bedingungen zu leiden. Die meisten Bauern und Viehzüchter sind auf regelmäßigen Nachschub an Trinkwasser angewiesen für ihre Bewässerung der Felder und auch als Trinkwasserspender dient der Berg. Das kühle Nass der vielen Quellen und kleinen Flüsse stammt aber nicht nur aus Regenfällen in den Bergwaldgebieten, sondern natürlich auch zum Teil auch aus der Kilimanjaro-Gletscherregion.

Wenn der Kilimanjaro irgendwann komplett eisfrei ist, würde diese Wasserressource komplett ausfallen. Doch wie groß ist der Anteil des Gletscherwassers tatsächlich? Darauf haben die Forscher bisher keine richtige Antwort.

Laut Studie von: Professor Lonnie Thompson, Ohio State University

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