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Kili – Vorbereitung

Das Land: Tanzania (United Republic of Tanzania)

Tanzania war die ehemalige deutsche Kolonie “Ostafrika”, dieses wunderbare Land wird jedes Jahr von über 900.000 Bergsteigern und Trekkern und Safaritouristen  aus aller Welt besucht.
937.062 km² misst diese Afrikanische Republik ist somit fast 11-mal so groß wie Österreich.
Mehr als 120 verschiedene Stämme leben in diesem Land, sie arbeiten meist in der Landwirtschaft.

Einreise nach Tanzania:
Nur mit Visa (50 US $) möglich (Ausgenommen sind Bürger von Irland und Skandinaviens).

Visabesorgung:
“Tanzania Embassy” Tel. +49 (30) 3030 – 800
Eschenallee 11 D-14050 Berlin
tzberlin [dot] habari [at] gmx [dot] de
(Auch zuständig für Österreich)

“Botschaft der Republik Tanzania”
47 Avenue Blanc, CH-1202 Genf/Schweiz

Unterlagen zur Visabesorgung:
Ausgefülltes Visaformular (im Reisebüro erhältlich od. im Internet), Reisepass, 1 Passfoto, Verrechnungsscheck (ca. 50 Euro), es ist für die Visabeantragung mit einer Dauer von ca. 2- 3 Wochen zu rechnen.

Visa-Antragsformular

Visa werden auch bei der Einreise am Flughafen in Dar es Salam und am Kilimanjaro Airport ausgestellt (50 US Dollar, Dollarschein sollte nicht älter als 10 Jahre sein).

Wichtig bei einer Reise nach Tanzania ist auch der Internationale Impfpass mitzunehmen.
(Mit gültiger eingetragener Gelbfieberimpfung, wenn man aus einem anderen afrikanischen Land einreist).

Anreise aus Europa:
KLM, Swiss, Ethiopian Airlines, Condor, Turkish-Airline,  Qatar-Airline u. Emirates nach Nairobi/Mombasa oder Kilimanjaro-Airport.

Landessprache: Suaheli ist Amtssprache sowie  in den meisten Touristengebieten ein wenig  Englisch.
Religon: Christen, Hindi, Moslems
Währung: Tanzanische Shilings (TShs)
Geldmitnahme: Am besten wechselt man US-Dollar (nur Dollarscheine nach Druck 2005) oder nimmt Euroscheine mit.
Ausfuhr der Landeswährung (TShs) ist untersagt.

Impfungen und Prophylaxe:
Gelbfieber-Impfung (Pflichtimpfung bei Einreise aus einem anderen Afrikan. Land), Hepatitis-Impfung, Cholera, Polio-Schluckimpfung, Tetanus-Auffrischung.
Malariaprophylaxe: Lariam 1 mal pro Woche od. Malarone 1 mal pro Tag
Bevor man in ein afrikanisches Land reist sollte man grundsätzlich immer mit seinem Hausarzt darüber sprechen, der einem auch bei der Erstellung der Medikamente und des Impfplans helfen kann (bei Gesundheitsproblemen nach einer Afrikareise auch Monate danach immer den Arzt darüber Informieren das man in Afrika unterwegs war).
Achtung! Küstengebiete sind oftmals Malariagefährdeter als das Landesinnere.

Klima:
Küsten und Seengebiete sehr heiß und hohe Luftfeuchtigkeit.
Beste Reisezeit ist von Juni – September (21° – 28°C).
Zentralplateau (auf ca. 1200m über dem Meer) starke Temperaturschwankungen mit kalten Nächten.
Beste Reisezeit ist Jänner bis März und Juni bis Mitte November.

Zeitverschiebung:

2 Stunden plus nach MEZ (Mitteleuropäische Zeit).

Vorbereitung und Training für eine Kilimanjarobesteigung:

Um den Gipfel des Kibo (Kilimanjaro) erreichen zu können, sollte man sich natürlich auch etwas vorbereiten. Wie bei jeder Arbeit oder sportlichen Leistung die man vollbringen will, steht eine sinnvolle und konsequente Arbeit dahinter. Wer bis jetzt mit Sport nichts zu tun hatte sollte mind. 18 bis 20 Wochen vor Reiseantritt mit dem Training beginnen. Laufen, Nordic-Walking, Radfahren, Skilanglauf und natürlich das Bergwandern würden sich am besten für den Konditionsaufbau eignen. Mindestens einmal pro Woche sollte man auch eine längere Wanderung über 5 bis 6 Stunden in einer Berg oder Hügellandschaft unternehmen. Beim Lauftraining sollte man mit 15-20 min. leichtem Dauerlauf 3 bis 4 mal pro Woche beginnen, die Belastungsintensität sollte nicht mehr als 70% der maximalen Leistungsfähigkeit betragen. Faustregel: solange man beim Laufen noch sprechen kann läuft man richtig oder Pulsfrequenz 180 minus Alter für Personen um 50 oder mehr Jahre. Optimale Pulsfrequenz wäre egal welches Alter auch immer um 125-140 Puls. Nach 14 tägigem Lauftraining sollte schon eine Steigerung der Laufdauer von 10 Minuten möglich sein. Am Ende der Vorbereitungszeit wird es für jeden der sich an diese Trainingsvorbereitung hält kein Problem mehr sein, mehr als eine Stunde langsam durchzulaufen. Auch sollten die Wanderungen von 5 bis 6 Stunden am Schluss mit einem leichtem Rucksack durchgeführt werden. Beim Radfahren und Skilanglauf gilt die gleiche Regel nur die Trainingszeit muss zu Beginn von auf ca.  30 bis 45 Minuten erhöht werden. Am Schluss sollte eine Ausfahrt/Skilauf von 3 oder mehr stunden möglich sein. Nach dem Training sollte man nicht auf die Flüssigkeitszufuhr vergessen, es muss nicht immer ein Elektrolytgetränk sein, Mineralwasser mit Apfelsaft tut´s auch. Das Essen während der Aufbauphase sollte auch ein wenig auf das Training angepasst sein. Die Zufuhr von Kohlehydrate muss ein wenig erhöht werden und die Eiweißzufuhr kann gedrosselt werden. Dazu eignen sich Reis, Kartoffel und Nudelgerichte am besten, Fleischspeisen sind zu schwer und könnten als Ruhetagsgericht am Tisch stehen. Wichtig! Sind auch die Erholungsphasen um zum Erfolg zu kommen. Nach zwei Tagen Training sollte ein Ruhetag eingelegt werden.

Routenwahl:

Die Auswahl der Besteigungsroute hängt meist von verschiedenen Faktoren ab. Jeder sollte für sich selbst entscheiden, für welche der 5 Austiegsrouten er den Weg zum Gipfel antritt. Eine gute Wahl um den höchsten Punkt von Afrika zu erreichen ist auf alle Fälle die Marangu-Route (Hüttentour mit nur max. 90 Schlafplätzen), Machame-Route (Zelttour, leider sind dort im Moment die meisten Besteiger unterwegs), Lemosho-Route (Zelttour) oder die Umbwe-Route (sehr Steil, aber dafür sehr wenig begangen), die Rongai-Route kann ich leider nicht mehr empfehlen, da es dort praktisch fast keinen Bergurwald mehr gibt.

Essen am Berg:

Für das Essen am Berg sorgen meist die Führer und Träger, da die Nahrungsmittel wie Reis, Nudeln und Kartoffeln gekocht werden und mit Gemüsesaucen oder gekochtem Geflügel serviert werden gibt es auch kaum Probleme mit der Ernährung. Auch die Salate die serviert werden, sind meist kurz überkocht.
Zum Nachtisch gibt es Obst, Tee und Kaffee.
Wer afrikanischen Löskaffee nicht mag sollte sich von zu Hause welchen mitbringen.
Beim Schwarztee gilt das selbe, Teebeutel (Früchte od. Kräuter) von zu Hause mitnehmen.
Für die Pausen zwischendurch oder beim Gipfelgang wären kleine Früchteriegel oder Müsliriegel oder auch Früchtebrotscheiben das Beste (2 bis 3 pro Tag). Als Getränk wäre Wasser allen anderen Getränken vorzuziehen.  Einmal pro Tag könnte man extra einen ½ Liter ein Elektrolytgetränk zu sich nehmen.

Ruhepuls:

Ruhepuls sollte ab 3700m nicht um mehr als 25% ansteigen (Ruhetag oder Absteigen), mindestens 3 Liter Wasser täglich Trinken, wenig oder keinen Alkohol trinken, sich gut vor der Sonneneinstrahlung  schützen, langsam, sehr langsam gehen, Ausgewogene Nahrung zu sich nehmen.
Wichtig! Trinken, Trinken und wieder Trinken!

Höhenproblem:

In 5895m Höhe am Kibo hat fast jeder ein Problem, mancher mehr mancher weniger. Jeder Mensch reagiert anders auf die Höhe und den Sauerstoffmangel, manche Personen können sich sehr rasch an große Höhen anpassen und andere wiederum nur sehr langsam, auch die Tagesverfassung spielt dabei eine große Rolle. Darum gibt es keine Garantie, für niemanden der Höhenbergsteigen will das er auch wirklich den Gipfel erreicht. Es gibt Personen die starke Raucher sind, oder leicht übergewichtig, oder alles andere als super Sportler waren und keine Probleme am Gipfel hatten und es gibt Personen die Leistungssportler waren und die größten Probleme am Weg zum Gipfel hatten. Es ist oftmals auch kein Unterschied zwischen alt und jung zu erkennen. Um all dies an sich zu erfahren kann man es nur selbst ausprobieren.
Warnzeichen beim Höhenbergsteigen sind: Leichte Kopfschmerzen, Übelkeit bei diesen Anzeichen sollte man einen Ruhetag einlegen. Bei Atemlosigkeit auch in Ruhe, schwerer Husten, Brennen hinter dem Brustbein sollte man an den Abstieg denken. Brodelndes Atemgeräusch (Lungenödem sofortiger Abstieg). Schwerste Kopfschmerzen, wankender Gang immer wieder Erbrechen, irrationales Verhalten, blaue Lippen und graue Hautfarbe. Bei diesen Anzeichen muss man sofort absteigen und ärztliche Betreuung in Anspruch nehmen  um nicht in Lebensgefahr zu kommen.

Ausrüstungsliste:

leichte Windjacke mit Kapuze ( wasserdicht)
Überhose (kunststoff-winddicht mit seitlichem Reißverschluss)
Poncho (Regenschutz) u. eventuell ein kleiner Regenschirm
Berg oder Trekkinghose
Leichte Baumwollhose kurz und lang
T-Shirts
Fleece Pullover oder Jacke
Lang -und Kurzarm Transtexunterwäsche (Skiunterwäsche)
Strumpf/Unterhose lang
Kopfbedeckung (Hut, Kappe, Mütze, Stirnband)
Kleines Handtuch
Handschuhe ( dünn und dick)
Trekking-Socken plus Strümpfe mind. je 2 Paar
Gamaschen für den Abstieg
Gute Sonnenbrille oder Gletscherbrille
Schlafsack bis minus 5°C ( beim Neukauf auf Komfortbereich achten sollte mit mind. 0°C bis minus 5 °C angegeben sein), oder vielleicht auch ein Fleece-inlet mitnehmen
Tagesrucksack (25-30L)
Troß oder Seesack/Sporttasche
Schlafmatte (nur bei Zelttouren)
Hygienebeutel (Seife, Zahnputzzeug, Toilettenpapier, kl. Handtuch)
Taschenmesser (Achtung nicht ins Handgepäck!)
Taschenlampe (wenn möglich Stirnlampe)
Ersatzbatterien , Akkus
Thermosflasche 1 Liter, Trinkflasche mind. 1 Liter
Skistöcke (Teleskop)
Grödeln (meist nur bei orig.Umbwe-Zelttour)
Sonnen /Lippenschutzmittel ab Faktor 30 aufwärts
Berg/Trekkingschuhe 1 Paar
Sportschuh oder Sportsandale
Plastiksäcke (um alles was in der Expeditionstasche ist  Wasserdicht verpacken zu können)
Persönliche Reiseapotheke

Micropur (Wasserentkeimungstabletten)

Mobiltelefon (Funktioniert fast in jedem Camp/Lager, SMS kostet ca. 35 Cent)

Fotoausrüstung, Ersatzakku, Speicherkarten für Video od. Fotokamera

Zusatzverpflegung für Gipfelgang (ca. 4-6 Müsliriegel), 1Dose Energiedrink od. Cola

Reiseapotheke:

Immer mit dem Hausarzt absprechen (Impf -und Vorsorgeplan für Ostafrika).
Verbandszeug, Heftpflaster, Wundsalbe, Rasierklinge, Sicherheitsnadeln, kleine Schere, Fieberthermometer, Kreislaufmittel, Fieber-Entzündungs und Schmerzmittel, Ibuprofen Tabletten wirken sich positiv aus gegen Höhenprobleme, Mittel für Magen und Darmprobleme, Desinfektionsmittel, Nasenspray gegen austrocknen der Nasenschleimhaut.

Achtung! Beim Essen von Salaten, Eis, Fette und Rohspeisen gibt’s leicht Magenprobleme. Auch Wasser sollte nur abgekocht oder Entkeimt getrunken werden.

Sprache: Suaheli für Reisen nach Ostafrika

Das Wichtigste in Kurzform:

Danke – Bitte asante – karibu Vielen Dank! asante sana!
Nein, danke! hapana, asante Guten Tag! jambo
Auf Wiedersehen! kwaheri!
Ja ndiyo Nein hapana
Bitte tafadhali Verzeihung! samahani!
Gestern jana Heute leo
Morgen kesho
Hilfe! msaada! Wieviel kostet das? bei gani?
Das ist zu teuer. ghali sana Das gefällt mir. nzuri sana
Das gefällt mir nicht. si nzuri Haben Sie..? je una ?
Ich verstehe Sie nicht. sifahamu Wo gibt es..? wapi kuna ?
Ich brauche.. nahitaji.. Ich nehme es. nachukua.
Können Sie mir helfen? unaweza kunisaidia? Lassen sie mich in Ruhe. niache
Arzt daktari Ich fühle mich nicht wohl. sijisikii vizuri
Hier tut es weh. hapa panauma Arm mkono
Bauch tumbo Bein mguu
Brust kifua Hals shingo
Herz moyo Kopf kichwa
Lunge pafu Zahn jino
Kalt baridi heiß/warm moto
Regen mvua Wind upepo
Bleibt das Wetter schön? hali nzuri itabakia?
Wo ist hier eine Bank? wapi benki? Wie komme ich zum Hotel..? nitafikaje hoteli..?
Euro in Shilling umwechseln. euro kwenye shilingi
Essen chakula Fleisch nyama
Huhn kuku Rind ngombe
Ziege mbuzi Nudeln tambi
Reis wali Kartoffel viazi
Fladenbrot chapati Wasser maji
Kaffee kahawa Tee chai
Zucker sukari Brot mkate
Butter siagi Ei yai
Milch maziwa Bier bia
Wein divai
Zahlen, bitte! kulipa tafadahli
1 moja 100 mia
2 mbili 200 mia mbili
3 tatu 1.000 elfu
4 nne 2.000 elfu mbili
5 tano 10.000 elfu kumi
6 sita
7 saba
8 nane
9 tisa
10 kumi
11 kumi na moja

Viel Spass und Erfolg am Kilimanjaro (Kibo)!

wünscht Rudi Stangl (Kiliman-Rudi über 110 mal am Kibo)

 

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